Selektive interarterielle Radiotherapie

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Selektive interarterielle Radiotherapie

Ein ähnliches Verfahren wie die TACE ist SIRT (selektive interarterielle Radiotherapie). Dabei werden ebenfalls durch einen Schlauch kleinste radioaktive Moleküle (Yttrium 90 oder 90Y) in den Tumor eingeführt, um diesen durch interne Bestrahlung zu zerstören. Dieses Verfahren wird in der Regel aber nicht verwendet, kann aber unter Umständen im BCLC Stadium A und B im Einzelfall erwogen werden.

Für jede Therapieform gibt es unterschiedliche absolute und relative Ausschlusskriterien. So auch bei SIRT. Diese sind sehr spezifisch und müssen mit dem behandelnden Ärzteteam gemeinsam besprochen werden.

Komplikationen und Nebenwirkungen:

Patienten klagen nach der SIRT über Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Fieber, das bis zu einigen Tagen anhalten kann. Diesen Symptomen kann man in der Regel aber mit Medikamenten gut entgegenwirken. Selten treten auf: Aneurysmen (örtlich begrenzte Aufweitung eines Blutgefäßes) oder eine Embolisatverschleppung. Sehr selten können Fistelbildungen auftreten, die zur Folge gefährliche Strahlenschäden haben können.